Marionettenbewegungen
Über das Spiel
In Dreiergruppen wird eine Person zur lebenden Marionette: Ihre Arme werden von den beiden Partnern sanft bewegt, gezerrt oder verformt – wie von unsichtbaren Fäden gesteuert. Die Herausforderung: Loslassen, vertrauen und sich auf die Führung einlassen. Eine Übung für Körperbewusstsein, Vertrauen und spontane Kreativität!
Ablauf & Instruktionen
- Gruppen bilden: Drei Personen – eine ist die Marionette, zwei sind die Spieler\*innen.
- Marionette vorbereiten:
- Die Arme locker lassen, als wären sie aus Gummi.
- Augen offen oder geschlossen – je nach Komfort.
- Spieler\*innen bewegen die Arme:
- Sanft ziehen, drehen, heben oder sinken lassen – wie bei einer Puppe.
- Experimentieren: Mal schnell und zackig, mal langsam und fließend.
- Rollen tauschen: Nach 2–3 Minuten wechseln, damit alle die Marionette sein dürfen.
💡 Tipps für die Spielleitung
- Tipps:
- „Atme tief, Marionette!“ – Das hilft, die Arme wirklich locker zu lassen.
- „Kommuniziert nonverbal!“ – Die Spieler\*innen können sich abstimmen, ohne zu sprechen.
- Reflexionsfragen:
„Wie fühlte es sich an, keine Kontrolle über die Arme zu haben? Was hast du in den Bewegungen der anderen gelesen?“
- Metaebene: Die Übung zeigt, wie Vertrauen und Loslassen neue Körpererfahrungen ermöglichen.
- Erweiterungen:
- Musik einbauen: Die Bewegungen passen sich dem Rhythmus an.
- Geschichte erzählen: Die Marionette improvisiert eine Figur, deren Arme von „unsichtbaren Mächten“ gesteuert werden.
- Dritter Spieler\in als „Regisseur\in“, der\die die Bewegungen ansagt.
- Vereinfachung:
- Nur eine\r Spieler\in bewegt die Arme, der\die andere stützt die Marionette.
- Augen offen lassen, um Sicherheit zu geben.