Archiv – Theatergruppe Sand

Wir sind die Theatergruppe Sand. Mit unserer dynamischen Gemeinschaft sorgen wir für kreatives und unterhaltsames Theater.

Lebendige Skulpturen

Schwierigkeit: | Spieler: Variabel

Über das Spiel

Eine stille Verkleidungsparty wird zur Skulpturen-Ausstellung: Die eine Hälfte der Gruppe gestaltet die andere – mit Kleidung, Accessoires und Posen – zu lebenden Kunstwerken. Dann betreten „Archäologen“ oder „Kinder“ den Raum und erwecken die Statuen zum Leben – indem sie ihnen Namen, Geschichten und Bewegungen geben. Kreativität ohne Worte!

Ablauf & Instruktionen

### 1. Skulpturenlandschaft

Ablauf:

  • Paare bilden: Eine Person ist die „Statue“, die andere die „Künstlerin/der Künstler“.
  • Verkleiden: Die Künstlerin/der Künstler gestaltet die Statue mit Kleidung, Frisuren und Posen – ohne zu sprechen.
  • Präsentation:
    • Die Statuen bleiben regungslos stehen.
    • Die andere Gruppe betritt den Raum als:
      • Archäolog\innen („„Dies ist clearly eine Göttin der Antike!“*“).
      • Kindergruppe („„Boah, ein Dinosaurier!““).
  • Interaktion:
    • Die „Besucher\innen“ geben den Statuen Namen (z. B. „Der schlafende Riese“*).
    • Plötzlich erwachen die Statuen!
      • Sie dürfen sich bewegen, Geräusche machen oder sprechen – aber in ihrer Rolle bleiben.
  • Reflexion:
    • „Wie hat es sich angefühlt, ‚entdeckt‘ zu werden?“
    • „Welche Geschichte steckt hinter deiner Statue?“

### 2. Verkleidungsparty 2 (Themen-Version)

Ablauf:

  • Gruppe teilen:
    • Hälfte 1 („Modelgruppe“) schließt die Augen.
    • Hälfte 2 („Gestaltergruppe“) verlässt den Raum und einigt sich auf ein Thema (z. B. „Einschulung 1985“, „Dschungel-Expedition“, „Alien-Party“).
  • Umsetzung:
    • Die Gestaltergruppe kommt zurück und verkleidet die Modelgruppe stumm – passend zum Thema.
    • Die Models öffnen die Augen und erraten das Thema – oder improvisieren dazu.

💡 Tipps für die Spielleitung

  • Tipps:
    • „Nutze alles im Raum!“ (Tücher, Stühle, Schminke).
    • „Je absurder, desto besser!“ (z. B. „Pinguin im Weltraum“).
  • Reflexionsfragen:
    • „Wie hat dich deine Verkleidung beeinflusst? Was hat die Gruppe in dir ‚gesehen‘?“
  • Metaebene:

Die Übung zeigt, wie nonverbale Kommunikation und Rollenbilder entstehen – und wie Körper und Kostüm Geschichten erzählen.

  • Erweiterungen:
    • Fotos machen und eine „Ausstellung“ daraus gestalten.
    • Themen vorgeben (z. B. „Märchenfiguren“, „Berufe der Zukunft“).
    • Statuen dürfen sich nur mit Geräuschen äußern (keine Worte).
  • Vereinfachung:
    • Einfache Themen wählen (z. B. „Tiere“, „Superheld\innen“*).
    • Zeitlimit setzen (z. B. 5 Minuten pro Verkleidung).