Archiv – Theatergruppe Sand

Schmatz-Plopp-Schüssel-leer

Schwierigkeit: | Spieler: Variabel

Über das Spiel

Beschreibung

Ein rhythmischer Energizer, bei dem Worte, Klänge und Körperperkussion zu einem mitreißenden Groove verschmelzen! Die Gruppe übt eine lustige Wortfolge („Schmatz-Plopp-Schüssel-Leer…“) und begleitet jeden Silben-Schlag mit Stampfen, Klatschen, Schnippen oder Bauchklatschen. Perfekt, um nach der Pause Energie zu tanken und gemeinsam in den Rhythmus zu kommen!

Ablauf & Instruktionen

Ablauf

1. Wortfolge lernen

Die Gruppe spricht zuerst langsam die Wortfolge:

Schmatz – Plopp – Schüssel – leer.

Sahne-Pudding – mit – Vanille.

Und – mit – Schoko-laden-ras-peln.

2. Rhythmus einüben (Takt für Takt)

Takt 1 + 2:

  • „Schmatz“ → Stampf (mit dem Fuß)
  • „Plopp“ → Plopp mit dem Mund (Mit der flachen hand auf die geöffneten, angespannten Lippen klatschen, sodass ein hohler Plopp-Laut ertönt)
  • „Schüs-sel“ → Schnips-Klatsch
  • „leer.“ → Bauchklatsch (Hand auf den Bauch)

(Ein zweites Mal wiederholen)

Takt 3:

  • „Sah-ne“ → Stampf, Klatsch
  • „Pud-ding“ → Klatsch, Klatsch
  • „mit Va-“ → Stampf, Klatsch
  • „nil-le“ → Klatsch, Klatsch

Takt 4:

  • „und – mit“ → Stampf, Klatsch
  • „Scho-ko- → Klatsch, Klatsch
  • „la-den- → Stampf, Klatsch
  • ras-peln.“ → Klatsch, Klatsch

3. Steigern & Variieren

  • Tempo erhöhen – wer schafft es doppelt so schnell?
  • Reihum dirigieren – eine\*r gibt das Tempo vor.
  • Gruppen-Choreografie – die Hälfte stampft, die andere klatscht im Wechsel.

💡 Tipps für die Spielleitung

Anmerkung

  • Tipps:
    • „Übt erst langsam!“ – Präzision vor Geschwindigkeit.
    • „Laut und deutlich sprechen!“ – Die Worte sind Teil des Rhythmus.
  • Reflexionsfragen:

„Wo war der Rhythmus am schwierigsten? Wie hat sich die Stimmung in der Gruppe durch den Beat verändert?“

  • Metaebene:

Die Übung zeigt, wie Sprache und Bewegung Energie freisetzen – und wie gemeinsamer Rhythmus eine Gruppe verbinden kann.

  • Erweiterungen:
    • Eigene Wortfolgen erfinden (z. B. „Keks-Krümel-Monster-Biss“).
    • Instrumente einbauen (Trommeln, Rasseln).
    • „Stille Version“: Nur Körperperkussion, keine Worte.
  • Vereinfachung:
    • Nur Takt 1 + 2 üben.
    • Worte weglassen – nur Klatschen und Stampfen.