Waldspaziergang
Über das Spiel
Beschreibung
Ein spontanes Improvisationsspiel, bei dem die Teilnehmer:innen durch Geräusche, Beschreibungen und Bewegungen eine Waldszenerie erschaffen. In Pärchen nähern sie sich imaginären Gegenständen, erschrecken sich und reagieren spontan – ohne vorherige Absprache. Das Spiel fördert Kreativität, spontanes Handeln und den Umgang mit unerwarteten Situationen.
Ablauf & Instruktionen
Ablauf
- Die Gruppe bewegt sich durch den Raum und kreiert gemeinsam durch Geräusche und wörtliche Beschreibungen eine Waldatmosphäre.
- Grundvariante:
- Die Teilnehmer:innen finden sich in Pärchen zusammen.
- Jedes Pärchen nähert sich langsam einem imaginären Gegenstand im Wald.
- Plötzlich erschrecken sie sich und laufen davon – ganz spontan und ohne Absprache.
- Variante 1:
- Neue Pärchen bilden sich.
- Eine Person im Pärchen benennt laut, wovor sie sich erschrecken (z. B. „Ein riesiger Bär!“).
- Beide reagieren spontan darauf und laufen davon.
- Variante 2 (Steigerung):
- Die Pärchen nähern sich erneut einem imaginären Gegenstand.
- Eine Person benennt, wovor sie sich erschrecken.
- Statt wegzulaufen, müssen beide einen kreativen Umgang mit dem „erschreckenden Gegenstand“ finden (z. B. „Wir füttern den Bären mit imaginären Beeren!“).
💡 Tipps für die Spielleitung
Anmerkung
- Tipps: Ermutigt die Gruppe, auch „Längen“ auszuhalten und einfach laufen zu lassen – oft entstehen daraus die besten Ideen!
- Reflexionsfragen: Wie hat sich die Dynamik zwischen den Pärchen entwickelt? Welche kreativen Lösungen sind beim Umgang mit dem „erschreckenden Gegenstand“ entstanden?
- Metaebene: Das Spiel trainiert spontanes Reagieren, Kreativität und den Umgang mit Unsicherheit – besonders wertvoll für Gruppen mit hoher Impro-Hemmschwelle.
- Erweiterungen: Der Wald kann durch zusätzliche Geräusche (z. B. Tierstimmen) oder Requisiten (z. B. Tücher als „Spinnweben“) bereichert werden.
- Vereinfachung: Für den Einstieg kann die Gruppe gemeinsam einen „erschreckenden Gegenstand“ festlegen, um die Hemmschwelle zu senken.